25.02.2016
Wirtschaft und Mittelstand

Politik für Unternehmen, die Verantwortung für Bayern übernehmen

Soziale Marktwirtschaft, Unternehmertum, Chancengleichheit, Eigentum – das sind die vier Säulen der Wirtschaftspolitik der FREIEN WÄHLER Landtagsfraktion. Wir machen Politik für Unternehmen, die ihrerseits auch Verantwortung für die Gesellschaft und den Standort übernehmen. Dabei wollen wir die Wirtschaft in ganz Bayern fördern und die Eigenverantwortung der Unternehmen stärken. Die wichtigsten Punkte des FREIE WÄHLER Positionspapiers zur Wirtschaftspolitik:

Unternehmertum fördern

Ein starkes Unternehmertum braucht ein starkes Umfeld: Die Wirtschaft blüht dort, wo sie die besten Bedingungen vorfindet. Zur Stärkung von Handwerk und Mittelstand fordern wir die Abschaffung der Erbschaftsteuer, den Erhalt der Meisterpflicht und eine Sicherstellung der Kreditversorgung. In der Standortpolitik stehen für uns der Ausbau der regionalen Wirtschaftsförderung, die Stärkung des Forschungs- und Innovationsstandorts Bayern und die zielgerichtete Förderung von Zukunftstechnologien im Vordergrund. Für den Tourismus fordern wir einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent für die Gastronomie, um Wettbewerbsnachteile in den Grenzregionen zu Tschechien, Österreich oder der Schweiz zu beseitigen.

Bildung stärken – Fachkräfte gewinnen

Neben schulischer Bildung sind berufliche und akademische Aus- und Weiterbildung in Zeiten des drohenden Fachkräftemangels wichtiger denn je. Verpflichtende Betriebspraktika auch an Realschulen und Gymnasien sollen wieder mehr junge Menschen in eine duale Ausbildung führen. Den Meister wollen wir mit Bildungsgutscheinen für die Meisterausbildung attraktiver gestalten. Im Hochschulbereich setzen wir uns für die Wiederbelebung des weltweit anerkannten Diplomstudiums ein. Um die Chancen der Migration zu nutzen, setzen wir FREIE WÄHLER uns für ein Bleiberecht für junge Flüchtlinge während der Ausbildung und einer anschließenden, zweijährigen Praxiszeit ein.

Bürokratie abbauen

Ein Hauptproblem gerade für Bayerns Unternehmen ist die ständige Zunahme von Auflagen und Dokumentationspflichten. Die Einführung des Mindestlohns hat hier in vielen Branchen „das Fass zum Überlaufen gebracht“. Hier setzen wir uns für eine Entschärfung der Dokumentationspflichten und ein Ende der Nachunternehmerhaftung beim Mindestlohn ein. Weitere Forderungen sind die Abschaffung der Tachografenpflicht für Handwerksbetriebe oder eine praxistaugliche Ausgestaltung der Allergenverordnung.

Aufbruch 4.0

Energiewende, Digitalisierung, Industrie 4.0 – große Aufgaben und Herausforderungen stehen vor uns. Es gilt nun, die richtigen Weichen zu stellen. Wir brauchen eine Internetversorgung auf Weltniveau und stärkere Anreize für Unternehmensgründer. Denn die Gründer von heute sind die verantwortungsvollen Unternehmer von morgen.


Thorsten Glauber
, MdL
wirtschaftspolitischer Sprecher


Das Wirtschaftskonzept "Unternehmertum und Verantwortung" der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion lesen Sie HIER. Oder Sie laden es als PDF herunter.

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