09.03.2017
Arbeitskreis Umwelt und Landwirtschaft besucht Landesanstalt für Landwirtschaft und Berufsbildungszentrum Deula in Freising

FREIE WÄHLER: LfL-Institute müssen auch künftig von Synergieeffekten mit Partnerhochschulen profitieren

Freising. Der Arbeitskreis Umwelt und Landwirtschaft der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion hat sich einen Überblick über die vielfältigen Forschungs- und Arbeitsbereiche der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Freising verschafft – mit dabei die Landtagsabgeordneten Dr. Leopold Herz, Johann Häusler, Nikolaus Kraus und Benno Zierer. Zu Beginn stellte LfL-Mitarbeiter Dr. Markus Herz die im Rahmen der Energiewende geförderte „Moving Fields-Anlage“ vor. Diese im Jahr 2012 gebaute Fließbandanlage ermöglicht es, Pflanzen durch ein Gewächshaus fahren zu lassen und dadurch kleine Pflanzenbestände vollautomatisch, objektiv und äußerst exakt zu pflegen und zu beobachten.

In der anschließenden Diskussion mit Jakob Opperer, Präsident der Landesanstalt für Landwirtschaft, war unter anderem die Stellenverlagerung nach Ruhstorf an der Rott ein Thema. Insgesamt sollen 200 der rund 1.000 Stellen in den nächsten Jahren dorthin verlagert werden. Die Runde war sich einig, dass keines der Institute komplett verlagert werden sollte, da diese in Freising von den Synergieeffekten mit der Technischen Universität München sowie der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf profitieren.

Im Anschluss besichtigten die Abgeordneten das Berufsbildungszentrum DEULA Bayern GmbH. Im Dialog mit dessen Geschäftsführer Claus Ammer, dem Direktor des Verbandes für Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern e.V., Prof. Rudolf Walter Klingshirn, sowie Vizepräsident Norbert Stöppel wurde schnell deutlich, dass hier dringend gehandelt werden muss. Die Gebäude sind stark sanierungsbedürftig, viele Dächer undicht.

Eine der Hauptaufgaben der DEULA Bayern GmbH ist die überbetriebliche Ausbildung, die im Auftrag des Freistaates Bayern durchgeführt wird. Benno Zierer, der für die FREIEN WÄHLER auch im Freisinger Stadtrat sitzt, versprach den Anwesenden, sie bei den Verhandlungen mit der Stadt Freising sowie bei der Suche nach einem Grundstück für einen Neubau zu unterstützen. Alle Gesprächsteilnehmer waren sich einig, dass die DEULA eine wichtige Einrichtung für Bayern und vor allem für Freising ist – diese gelte es unbedingt zu erhalten.

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