Leben in einer solidarischen Gemeinschaft

Nur einer solidarischen Gesellschaft wird es gelingen, die gravierenden Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern, das Risiko von Altersarmut zu bekämpfen und die sich bislang immer weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich wieder weiter zu schließen. Als FREIE WÄHLER Landtagsfraktion stellen wir uns diesen Aufgaben.

Für uns sind das solidarische Miteinander von Jung und Alt, der Dialog zwischen den Generationen und eine aktive Gleichstellungspolitik wichtig. Die erfolgreiche Integration der Bürger mit Migrationshintergrund in unsere Gesellschaft ist uns ebenfalls ein Anliegen. Überall im Freistaat sollen Bayerns Bürger Lebensglück und Raum zur Selbstverwirklichung finden. Dies muss auch für Menschen mit Behinderung gelten. Für uns bedeuten gleichwertige Lebensverhältnisse daher auch die Inklusion von Menschen mit Behinderung in allen Lebensbereichen. Wir bekennen uns ausdrücklich zur UN-Konvention.

Die Gemeinschaft aus Eltern und Kindern verdient unseren besonderen Schutz. Sie ist das Fundament unserer Gesellschaft. Wir wollen mit unserer Politik Rahmenbedingungen schaffen, um ein familienfreundliches Klima herzustellen. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist unser erklärtes politisches Ziel. Noch immer haben Frauen, bedingt durch nicht kontinuierliche Erwerbsbiographien, ein höheres Armutsrisiko im Alter. Wir wollen deshalb eine angemessene Berücksichtigung der Erziehung von Kindern und der Pflege von Angehörigen bei der Rentenberechnung.

Wir FREIEN WÄHLER treten für ein offenes Miteinander zwischen den Menschen aller Kulturen und Religionen in unserem Land ein. Dies kann nur im Dialog geschehen. Miteinander leben ist ein Geben und Nehmen, das Toleranz verlangt für den anderen, Sensibilität im Umgang mit Neuem, aber auch die Anerkennung von Regeln und traditionellen Werten. Die Integrationspolitik der FREIEN WÄHLER stellt den Menschen in den Mittelpunkt und plädiert für die Kenntnis der deutschen Sprache.

Auf unsere Veranlassung hin wurde das bürgerschaftliche Engagement in die Bayerische Verfassung aufgenommen. Bürgerschaftliches Engagement ist für uns ein wesentlicher Pfeiler einer menschlichen Gesellschaft und verhindert soziale Kälte. Es stärkt das Bewusstsein für Demokratie und Gemeinwohl. Wir setzen uns für eine stärkere Würdigung ehrenamtlich engagierter Bürger ein. Denn ehrenamtliche, gemeinnützige Tätigkeit muss mehr gesellschaftliche Wertschätzung erfahren.