14.11.2017
FREIE WÄHLER: Maßnahmen für mehr Wohnungsbau endlich umsetzen

Glauber: Wohnraum darf nicht zum Spekulationsobjekt werden

München. „Die Staatsregierung wird ihrer Aufgabe nicht gerecht. Neuen Wohnraum schaffen wir nur, wenn zusätzliches Bauland generiert und das Bauen insgesamt attraktiver gemacht wird. Auch der Mietwohnungsbau muss gestärkt und Familien bei der Schaffung von Wohneigentum gefördert werden“, fasst Thorsten Glauber, stellvertretender Vorsitzender und baupolitischer Sprecher, die Forderungen der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion zusammen. Wohnraum dürfe nicht zum Spekulationsobjekt werden. Deshalb sei es notwendig, die Wohnraumförderung deutlich und dauerhaft zu erhöhen.

Weiter spricht sich der Abgeordnete aus dem oberfränkischen Pinzberg für die Einführung eines Baukindergelds in Höhe von 2.000 Euro für die Dauer von zehn Jahren sowie die Wiedereinführung der degressiven Gebäudeabschreibung aus. Zudem müssten die Baukosten gesenkt werden. Deshalb dürften die Energieeinsparverordnung (EnEV) und die Baustandards nicht weiter verschärft werden, mahnt Glauber.

„Wir müssen bezahlbares Bauland aktivieren und Grundbesitzer, die Bauland zur Verfügung stellen, steuerlich fördern. Weitere monetäre Belastungen von Vermietern sind unbedingt zu vermeiden.“ Diese Vorschläge der FREIEN WÄHLER lägen allesamt seit Jahren auf dem Tisch. Staats- und Bundesregierung seien aufgefordert, diese Maßnahmen nun endlich umzusetzen.

Hinweis: Den entsrechenden Dringlichkeitsantrag finden Sie unten links, unter "Weitere Informationen".