16.03.2017
FREIE WÄHLER wollen „Wohnen für Hilfe“-Konzept vorantreiben

Fahn: Win-Win-Situation für Jung und Alt

München. Jeder junge Mensch, der zum Studieren in eine größere bayerische Stadt zieht, kennt das Problem: Das knappe Angebot an räumlich passendem und zugleich günstigem Wohnraum. Während für die Jungen zu wenig Wohnraum vorhanden ist, stehen immer mehr Seniorinnen und Senioren vor dem Problem eines zu großen Haushalts. Das Konzept „Wohnen für Hilfe“ könne hier Abhilfe schaffen, ist sich Dr. Hans Jürgen Fahn, generationenpolitischen Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, sicher.

„Bereits in vielen Städten Bayerns gibt es solche Wohnprojekte, doch leider fehlt bis dato eine stringente Vernetzung“, erklärt Fahn. Ebenso stelle der geringe Be-kanntheitsgrad unter der „Zielgruppe“ der jungen und alten Menschen ein Problem bei der Umsetzung des Konzepts dar: „Viele wissen oft gar nicht, dass es derartige Interessenten und Angebote in ihrer Stadt gibt. Die Staatsregierung muss daher an dieser Stelle auch finanziell aktiver werden und das Konzept des ‚Wohnens für Hilfe‘ vorantreiben“, stellt Fahn fest.

Die Staatsregierung solle mit gutem Beispiel vorangehen und derartige Konzepte mithilfe örtlicher Partner in allen größeren bayerischen Städten auf den Weg bringen. Denn nur so könne das „Wohnen für Hilfe“ weiter vorangetrieben werden und zugleich ein stärkerer Austausch zwischen den Generationen gelingen. „Zwei Fliegen können hier mit einer Klappe geschlagen werden:  junge Leute finden günstigen Wohnraum und ältere Menschen erhalten eine dringend benötigte Unterstützung im Alltag. Eine Win-Win-Situation für beide Seiten“, so Fahn.