15.04.2015
Gedankenaustausch mit dem Bayerischen Realschullehrerverband

München. Viele Gemeinsamkeiten ergaben sich bei einem Gespräch der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion mit dem Bayerischen Realschullehrerverband (brlv): Fraktionsvorsitzender Hubert Aiwanger, der bildungspolitische Sprecher, Günther Felbinger, die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport, Eva Gottstein, und der Vorsitzende des Ausschusses für Wissenschaft und Kunst, Prof. Dr. Michael Piazolo, haben den Landesvorsitzenden des Verbandes, Jürgen Böhm, sowie dessen Stellvertreter Julia Jacob und Ulrich Babl zu einem Gedankenaustausch im Bayerischen Landtag empfangen.

Mit Bezug auf eine aktuelle Forsa-Umfrage, nach der die Menschen im Freistaat die Realschule als unverzichtbare Schulart ansehen, machte Böhm deutlich, dass diese eine wichtige Rolle bei der Behebung des Fachkräftemangels in Bayern spiele. Felbinger bekräftigte, dass auch die FREIEN WÄHLER die bayerische Realschule sehr schätzen und man derzeitige Entwicklungen in Baden-Württemberg zur Etablierung der Gemeinschaftsschule auf Kosten der Realschule strikt ablehne. Vielmehr müssten jetzt die wichtigen Maßnahmen der Initiative Realschule 21 und die Eigenverantwortliche Schule weiter vorangebracht werden. „Wenn man den Unterricht mit digitalen Medien oder eine noch intensivere MINT-Förderung wirklich will, muss sich das im Haushalt des Freistaats auch abbilden“, erklärt Felbinger.

Der Verband und die Abgeordneten waren sich einig, dass diese wichtigen Qualitätsentwicklungen nur mit zusätzlichen Lehrerstellen gelingen können. Neben dem Erhalt der demografischen Rendite in der eigenen Schulart sei es auch von großer Bedeutung, zusätzliche Stellen für die Realschule zu schaffen. Aiwanger ermunterte den brlv, offensiv für weitere Verbesserungen bei der Individuellen Schülerförderung zu kämpfen und schloss mit dem Fazit: „Wenn die Realschule eine starke Säule bleiben soll, braucht sie auch die entsprechende Personalausstattung – die FREIEN WÄHLER werden sich weiter für die hunderte dringend benötigten zusätzlichen Lehrerstellen einsetzen.“