14.11.2017
Handlungskonzept gegen Rechtsradikalismus – FREIE WÄHLER pochen auf praxistaugliche Maßnahmen

Gottstein: Straftaten verhindern – Präventionsarbeit verstärken

München. Rechtsextremistisch motivierte Gewalt in Bayern nimmt seit Jahren zu. Dass das Bayerische Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus jetzt weiterentwickelt werden soll, begrüßt die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion daher ausdrücklich. „Die Achtung und Wahrung einer freiheitlichen Demokratie ist kein statischer Zustand – für ihren Erhalt müssen wir täglich arbeiten“, erklärt Eva Gottstein, Fraktionssprecherin für Innere Sicherheit. „Es ist wichtig, dass die Staatsregierung ein wissenschaftlich fundiertes und durchdachtes Handlungskonzept gegen Rechtsradikalismus an die Hand bekommt.“

Die FREIEN WÄHLER beabsichtigten daher, sich weiterhin konstruktiv für eine effiziente Umsetzung einzubringen – mit dem Fokus auf möglichst praxistauglichen Maßnahmen. „Dazu gehört für uns nicht nur die Straftatbekämpfung, sondern vor allem die Straftatprävention“, erklärt Gottstein. Der Ausbau der Jugendhilfe, des Opferschutzes sowie der Präventions- und Aufklärungsarbeit sei entscheidend im Kampf gegen Radikalisierung und Extremismus.