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12.09.2019
Besuch auf der AlpspiX: FREIE WÄHLER setzen bei Herbstklausur auf mehr Nachhaltigkeit und bessere Besucherlenkung im bayerischen Tourismus

Eibl: Touristische Wertschöpfung und Naturschutz gehen Hand in Hand!

Garmisch-Partenkirchen. Nachhaltiger Tourismus in ganz Bayern: Mit diesem Thema haben die FREIEN WÄHLER ihre Herbstklausur am Donnerstag auf der 2.050 Meter hohen AlpspiX fortgesetzt – einer spektakulären Aussichtsplattform am Osterfeldkopf im bayerischen Wettersteingebirge. „Ich kann mir kaum einen besseren Ort als diese hochalpine Kulisse unserer schönen Heimat Bayern vorstellen, wenn es darum geht, die Tourismusförderung auf Mensch und Natur zu konzentrieren“, so die Begrüßungsworte von Fraktionschef Florian Streibl an Abgeordnete, Gäste und Medien.

„Bayern ist Tourismusland Nummer eins in Deutschland und hieß im letzten Jahr fast 40 Millionen Gäste aus der ganzen Welt willkommen – mit rund 100 Millionen Übernachtungen“, betonte Tourismusminister Hubert Aiwanger. Eindrucksvolle Zahlen, welche die wirtschaftliche Relevanz der Branche für den Freistaat belege. „Ich bin glücklich, dass der Tourismus und die Gastronomie in Bayern einen regelrechten Boom erleben. Bei Tourismus in der Natur geht es darum, die Bewahrung bayerischer Naturschönheit mit dem Besucherandrang richtig zu vereinbaren“, so Aiwanger weiter. Sinnvoll sei es, die Förderkriterien im Tourismus auf ökologische und soziale Verträglichkeit zu schärfen: Mensch und Natur im Fokus, Qualität vor Quantität. Nachhaltiger Tourismus müsse gezielt und mit mehr Mitteln gefördert werden, um eine stärkere Lenkungswirkung zu entfalten und einem Investitionsstau entgegenzuwirken.

Unterstützung erhält der stellvertretende Ministerpräsident durch Manfred Eibl, wirtschafts- und verkehrspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion: „Wir stehen in der Pflicht, die Besucherlenkung zu verbessern, damit hoch frequentierte Erholungsgebiete unter der Last der vielen Menschen und Fahrzeuge nicht zusammenbrechen. Hierzu müssen wir auch verkehrslogistische Maßnahmen auf den Weg bringen.“ Das könne etwa durch Einsatz digitaler Apps erreicht werden, so Eibl weiter. Verkehrslogistische Eingriffe seien ein wichtiger Schritt – zur Besucherlenkung brauche es jedoch auch mehr Personal: „Im Rahmen der Naturoffensive Bayern unterstützen wir in den bayerischen Naturparken bereits den Einsatz von Rangern und bauen diesen weiter aus.“

Eibl unterstreicht: „Wir müssen unsere Naturlandschaften in Zukunft besser für umweltverträglichen Tourismus nutzen und dadurch vor allem im ländlichen Raum mehr nachhaltig-touristische Wertschöpfung ermöglichen. Das Ziel lautet: Neue Arbeitsplätze im ländlichen Raum schaffen – gleichwertige Lebensverhältnisse herstellen.“

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