09.06.2018
FREIE WÄHLER fordern kostenfreie Kinderbetreuung in Bayern

Unsere Positionen im Überblick:

  • Stufenweise kostenfreie Gestaltung der Kinderbetreuung
  • Finanzielle Absicherung von Kitas durch staatliche Sockelfinanzierung
  • Bedarfsgerechter Ausbau von Kindertageseinrichtungen
  • Einführung eines Rechtsanspruches auf Ganztagsbetreuung

Wir müssen junge Menschen in ganz Bayern in die Lage versetzen, eine Familie zu gründen – denn finanzielle Sorgen dürfen die Familienplanung nicht überschatten.

Die größten Baustellen im Bereich der Familienpolitik sind:

  • Armutsgefährdung von Alleinerziehenden und kinderreichen Familien
  • Mangel an Hebammen und Geburtsstationen in der Fläche des Freistaats
  • Fehlgeleitete Steuerpolitik
  • Mangelnde Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern, müssen die Betreuungsangebote in den kommenden Jahren deutlich ausgebaut werden – gerade in Randzeiten. Der wohlhabende Freistaat Bayern darf sich hier nicht von anderen Bundesländern überholen lassen. Kindertageseinrichtungen brauchen eine Art Grundfinanzierung vom Freistaat, damit sie finanziell abgesichert sind und Verwaltungsaufwand sowie Randzeitenbetreuung angemessen berücksichtigt werden.

Erfahrungen, die ein Kind in den allerersten Lebensjahren macht, sind enorm wichtig und prägen seinen Charakter ein Leben lang. Dabei ist das Elternhaus von zentraler Bedeutung – und auch die Betreuungseinrichtungen mit ihren Erzieherinnen und Erziehern.

Uns FREIEN WÄHLERN ist besonders wichtig, die Kommunen nicht stärker als bisher zu belasten. Denn frühkindliche Bildung ist Aufgabe des Freistaats – sie gehört eindeutig zum Bildungssektor und beschränkt sich nicht allein auf die Betreuung des Kindes. Deshalb steht Bayern in der Pflicht, die Kosten zu übernehmen!

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