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Dr. Hubert FaltermeierDr. Hubert Faltermeier
Kerstin RadlerKerstin Radler
13.10.2020

Hightech Agenda heute Thema in Aktueller Stunde zum Plenum

FREIE WÄHLER-Fraktion: Forschungsstandort Bayern wird auch nach Corona Weltklasse bleiben

Kerstin Radler, stellvertretende Vorsitzende der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion und Mitglied im Ausschuss für Wissenschaft und Kunst, sowie Dr. Hubert Faltermeier, hochschulpolitischer Fraktionssprecher, zur Aktuellen Stunde „Zukunft aus Bayern – für einen starken Forschungsstandort“ heute im Bayerischen Landtag.

Radler:

„Mit der Hightech Agenda (HTA) hat Bayern vor einem Jahr eine bundesweit einzigartige Technologieoffensive gestartet: Zwei Milliarden Euro Fördergelder, 1.000 neue Professorenstellen und 13.000 zusätzliche Studienplätze – so baut der Freistaat seine Spitzenstellung in der Forschung aus. Bayern fördert die Entwicklung neuester Technologien und ihre Umsetzung in die konkrete Praxis. Uns FREIEN WÄHLERN im Landtag ist wichtig, insbesondere den Mittelstand bei der digitalen Transformation zu unterstützen. Dabei belassen wir es jedoch nicht, denn die Corona-Pandemie hat die Wirtschaftsentwicklung weltweit empfindlich gebremst. Wegen seiner starken Exportorientierung ist Bayern deutlich stärker betroffen als andere Bundesländer. Deshalb wird die Staatsregierung mit der Hightech-Agenda plus zusätzliche Impulse setzen: So gibt der Freistaat in den kommenden zwei Jahren mit Fördergeldern im Umfang von weiteren 900 Millionen Euro ein kraftvolles Signal des Aufbruchs und der Zuversicht. Denn auch nach Überwindung der Corona-Pandemie wollen wir die besten Köpfe für Bayern, die modernste Infrastruktur für seine Hochschulen und die innovativste Forschung in neueste Technologien.“

Faltermeier:

„Wir FREIE WÄHLER im Bayerischen Landtag sind stolz, dass auf Initiative von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger bereits vergangenes Jahr am Energie-Campus in Nürnberg ein Wasserstoff-Zentrum gegründet wurde. Es ist Teil der Hightech-Agenda und wird dieser aussichtsreichen Technologie einen kraftvollen Schub geben. Wir wollen Wasserstoff als Energieträger der Zukunft in eine breite Anwendung bringen, denn das wird nicht nur unseren Wohlstand sichern, sondern zugleich den Ausstieg aus der Nutzung fossiler Energieträger vorantreiben. Gleichzeitig legt Bayern mit einer Reihe neuer Forschungsprojekte die Basis für Wasserstoffinnovationen – zum Beispiel leistungsfähigere Brennstoffzellen für schwere Fahrzeuge oder zur Herstellung von Wasserstoff aus Rest- und Abfallstoffen. Das Ziel dabei ist klar: Beim Wasserstoff strebt Bayern die Weltmarktführerschaft an.“

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