Thorsten GlauberFlorian Streibl

10.01.2019
Klausur in Straubing: FREIE WÄHLER besuchen Autobauer BMW in Dingolfing

Streibl: Erneuerbare Energien sind die Zukunft der Mobilität

 

Dingolfing. Mit einem Besuch des BMW Group-Standorts Dingolfing haben die FREIEN WÄHLER am Donnerstag ihre Winterklausur in Niederbayern fortgesetzt. Digitalisierung, Elektrifizierung sowie Vorbereitungen des Standorts Dingolfing auf den BMW iNEXT – ein autonom fahrendes E-Mobil – bildeten dabei den Schwerpunkt. „Der bayerische Autobauer ist ein wichtiger Konjunkturmotor im Freistaat – seine weitere Entwicklung wollen wir nach besten Kräften unterstützen“, erklärte der Vorsitzende der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Florian Streibl.

Industrie 4.0 und zunehmende Digitalisierung stellten die Unternehmen vor große Herausforderungen, die Arbeitswelt werde sich dadurch nachhaltig verändern, sagte Streibl weiter – und folgerte: „Wir müssen dafür sorgen, dass unsere bayerischen Unternehmen und Arbeitnehmer aus dieser Entwicklung als Gewinner hervorgehen. Nur wenn wir solche Veränderungen selbst aktiv steuern und gestalten, können Strukturbrüche verhindert werden.“

Nach Überzeugung der FREIEN WÄHLER müsse zukünftige Mobilität auf regenerativen, erneuerbaren und regional verfügbaren Energieträgern aufbauen. „Wir wollen innovative Antriebstechniken und E-Mobilität stärker fördern. In diesem Zusammenhang setzen wir uns auch für einen beschleunigten Ausbau der Ladeinfrastruktur im gesamten Freistaat ein“, so der Abgeordnete Thorsten Glauber, Staatsminister für Umwelt und Verbraucherschutz. „Ziel ist es, in naher Zukunft deutlich mehr Autos mit alternativen Antrieben auf die Straße zu bringen.“

Die BMW Group sei Pionier und Vorreiter der Elektromobilität, sagte der stellvertretende Werkleiter Dr. Markus Fallböhmer. Ab 2021 werde im Dingolfinger Werk der vollelektrische BMW iNEXT als Technologie-Flaggschiff und Innovationsträger vom Band gehen. „Darüber hinaus ist hier das Kompetenzzentrum der BMW Group für elektrische Antriebssysteme angesiedelt. Auf diese Weise gestalten wir aktiv den technologischen Wandel in unserer Branche und sichern langfristig Beschäftigung“, stellte Fallböhmer fest.

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