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Benno ZiererBenno Zierer
27.03.2014

A9-Ausbau: Achtspuriger Ausbau ist sinnvoll

Zierer: Der achtspurige Ausbau ist die einzig sinnvolle Lösung

München. Gute Nachrichten für die lärmgeplagten Anwohner an der Autobahn A9: Wenn zwischen Allershausen und dem Dreieck Holledau der Standstreifen ausgebaut wird, soll die komplette Fahrbahn mit einem leisen Dünnschicht-Asphalt versehen werden. Der gibt nur noch rund halb so viel Lärm ab wie der bisherige Belag. Das teilte ein Vertreter der Autobahndirektion am Donnerstag im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags mit. Dort wurde ein Antrag der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion behandelt, in dem ein besserer Lärmschutz auf diesem Abschnitt der A9 gefordert wird. Der Freisinger Abgeordnete Benno Zierer begründete die Forderung: „Der Abschnitt der A9 zwischen dem Autobahndreieck Holledau und dem Autobahnkreuz Neufahrn ist ohnehin schon einer der am stärksten frequentierten Autobahnabschnitte in ganz Bayern. Durch die derzeitige zusätzliche Freigabe der Seitenstreifen erhöht sich die Lärmbelastung für die betroffenen Bürger noch weiter.“ Deshalb soll sich die Staatsregierung zusätzlich dafür einsetzen, dass der achtspurige Ausbau in die höchste Prioritätsstufe des Bundesverkehrswegeplans aufgenommen wird. FREIE WÄHLER, SPD und Grüne stimmten für den Antrag, die CSU-Mehrheit lehnte ihn ab. Die Staatsregierung habe sich bereits für den schnellen Ausbau des Autobahnabschnitts eingesetzt, lautete die Begründung. „Wir werden die Staatsregierung beim Wort nehmen“, sagte Zierer. „Denn nur bei einem achtspurigen Ausbau haben die Anwohner Anspruch auf einen umfassenden Lärmschutz.“ Zierer hatte sich im Ausschuss außerdem für eine nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung ausgesprochen.


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