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30.07.2014
FREIE WÄHLER: Abstandsregelung für Windkraft entwertet Investitionen für Windkraftkonzepte der Kommunen

Glauber: 10H-Regelung für Windräder ad acta legen

München. Anlässlich der am morgigen Donnerstag stattfindenden Landtagsanhörung zur geplanten 10H-Abstandsregelung für Windenergieanlagen, forderte der stellvertretende Vorsitzende der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Thorsten Glauber die CSU erneut auf, von der geplanten Regelung abzusehen. Der Energieexperte verwies auf die zahlreichen in kostspieligen Verfahren ausgewiesenen Standorte für Windenergieanlagen, die bei Einführung der 10H-Regelung Makulatur wären: „Wenn 10H kommt, wären Millionen an Planungskosten der Kommunen für die Katz gewesen.“ Die von der Staatsregierung stets betonte Möglichkeit der Kommunen, durch Aufstellung eines Bebauungsplans auch innerhalb des 10H-Bereichs Windräder zu ermöglichen, bezeichnete Glauber als „Augenwischerei: Die Bebauungsplanaufstellung ist teuer, langwierig und kompliziert. Die Botschaft der Staatsregierung an die Kommunen lautet ganz klar, dass sie Windenergieanlagen in Bayern nicht will.“ Glauber verwies zudem auf die enormen Vorteile der Windkraft im Hinblick auf den ständig voranschreitenden Flächenverbrauch in Bayern: „Weder bei Photovoltaik noch bei Biomasse lässt sich so viel Strom auf so wenig Fläche erzeugen.“ Glauber hofft, dass sich die CSU-Landtagsfraktion im Laufe des Gesetzgebungsverfahrens noch eines Besseren besinnt und die 10H-Regelung ad acta legt.

Pressemitteilung vom 02.07.2014


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