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Tobias GotthardtTobias Gotthardt
Bernhard PohlBernhard Pohl
13.02.2020
FREIE WÄHLER fördern Heimatstuben im Nachtragshaushalt 2019/2020

Gotthardt will Zeitzeugenwissen für spätere Generationen bewahren

München. Es ist sehr schmerzhaft, sein geliebtes Zuhause zu verlieren – umso mehr, wenn die Heimat unter Zwang aufgegeben werden musste und Menschen aus ganzen Landstrichen vertrieben wurden. Damit die Erinnerung an das Schicksal der nach dem Zweiten Weltkrieg aus der damaligen Tschechoslowakei vertriebenen Deutschen lebendig bleibt, setzen sich die FREIE WÄHLER-Landtagsabgeordneten TobiasGotthardt und Bernhard Pohl für den flächendeckenden Erhalt sudetendeutscher Heimatstuben in Bayern ein.

„Uns geht es um fortlebende Erinnerungskultur. Denn nachfolgende Generationen sollen wissen, was Vertriebene hier vor Ort geleistet und durchlitten haben“, erläutert Gotthardt, europapolitischer Fraktionssprecher und Vorsitzender des Europaausschusses, seinen Einsatz. Damit erfüllt er ein 2018 gegebenes Versprechen: Damals sicherte er Vertriebenenvertretern in Neutraubling die tatkräftige Unterstützung beim Aufbau von Heimatstuben in kommunalen Museen zu. „Das setzen wir nun im Rahmen der Verhandlungen zum Nachtragshaushalt 2019/2020 in die Tat um“, so Gotthardt.

Auch BernhardPohl, vertriebenenpolitischer Sprecher und Mitglied im Haushaltsausschuss, betont, seine Fraktion wolle ein wichtiges Signal für die Erinnerungsarbeit im Freistaat setzen. „Aufbau, Erweiterung und Sanierung von Heimatstuben fördern wir mit einem Volumen von 500.000 Euro – um die Verteilung der Gelder wird sich das Sozialministerium kümmern.“ Die Stärkung der Vertriebenenkultur gelinge jetzt am besten, da noch viele Zeitzeugen am Leben seien. „Ihnen wollen wir zeigen, wie sehr uns FREIEN WÄHLERN der Erhalt der sudetendeutschen Erinnerungskultur am Herzen liegt. Wir reden nicht nur – wir handeln“, so Pohl abschließend.
 
 
Hinweis: Die gemeinsamen Initiativen der Regierungsfraktionen zum Nachtragshaushalt finden Sie HIER.


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