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Dr. Hans Jürgen FahnDr. Hans Jürgen Fahn
29.09.2011

Freie Wähler wollen CO 2 -neutrale Staatsverwaltung in Bayern

Fahn: Hessen als Vorbild - Antrag im Umweltausschuss abgelehnt

München (do). Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion hat mit Unverständnis auf die ablehnende Haltung der schwarz-gelben Regierungsfraktionen zur Umstellung der bayerischen Staatsverwaltung auf CO 2 -neutrale Arbeitsweise bis zum Jahr 2030 reagiert. Dr. Hans Jürgen Fahn, Abgeordneter und umweltpolitischer Sprecher, hatte am Donnerstag im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags dazu aufgerufen, dem Vorbild Hessens zu folgen, das im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie bereits einen entsprechenden Beschluss gefasst hat. Fahn ärgert sich über die fadenscheinige Begründung der Antragsgegner im Umweltausschuss, derzufolge die „konkreten Maßnahmen und nicht die Bestandsaufnahme“ entscheidend für die Klimabilanz im Freistaat seien. Fahn: „Ohne Bestandsaufnahme haben wir gar keine Möglichkeit, unsere Strategie zum Klimaschutz weiterzuentwickeln. Für mich steht fest: Wenn Hessen mit gutem Beispiel vorangeht, können die Bayern es auch. CSU und FDP haben heute eine einmalige Chance verpasst, der Staatsverwaltung in Bayern in puncto Klimaschutz eine bundesweite Vorbildfunktion zu ermöglichen.“ Kernstück des sogenannten ö kologischen Fußabdrucks ist die CO 2 -Bilanz, in der alle Kohlenstoffdioxid-Emissionen, die innerhalb der Bayerischen Staatsverwaltung als Dienstleister für die bayerischen Bürger entstehen, erfasst und dokumentiert werden. Die wesentlichen Emissionsquellen im staatlichen Dienstleistungssektor sind:

1. Der Energieverbrauch für den Betrieb der Gebäude und EDV-Anlagen

2. Der Kraftstoffverbrauch der Fahrzeugflotte, beispielsweise Polizeifahrzeuge und andere Dienstwagen

3. Dienstreisen mit anderen Beförderungsmitteln (Flugzeug, Bahn)

Diese Bilanz soll nach Auffassung der FREIEN WÄHLER jährlich neu aufgestellt werden. Fahn abschließend: „Wenn die Bayerische Staatsregierung nicht einmal das in die Wege leiten kann, sehe ich für die Energiewende in Bayern im wahrsten Sinne des Wortes schwarz!“


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