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Joachim HanischJoachim Hanisch
Susann EndersSusann Enders
20.02.2020

FREIE WÄHLER wollen Reform der Notfallversorgung auf Bundesebene korrigieren

Enders: Bestehende Strukturen der Rettungsdienste besser verknüpfen

München. Wenn es um Leben oder Tod geht, zählt jede Sekunde. Das existierende System der Notfallrettung ist jedoch komplex und vielen Menschen nicht bekannt. Die FREIEN WÄHLER begrüßen daher die vom Bund angestoßene Neuaufstellung der Notfallversorgung in Deutschland. SusannEnders, gesundheitspolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, sieht allerdings erheblichen Verbesserungsbedarf bei der in Berlin angestoßenen Reform.

„Der Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums geht in einigen Bereichen weiter als notwendig und verkennt bestehende Strukturen. Denn Bayern verfügt bereits über ein gut funktionierendes System der medizinischen Notfallrettung“, erläutert Enders. Inhalte, Leistungsumfang und Qualität des Rettungsdienstes müssten weiterhin von den Ländern festgelegt werden. „Eine von Berlin übergestülpte Richtlinienkompetenz lehnen wir FREIEN WÄHLER entschieden ab“, so Enders weiter.
 
Die erprobten Systeme zu zerschlagen und die Retter in ein gemeinsames Notfallleitsystem (GNL) pressen zu wollen, schaffe mehr Probleme als es löse, so JoachimHanisch, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Rettungsdienste. Statt einer zentralen Einrichtung sei es sinnvoller, eine gemeinsame Abfragesystematik zu schaffen. Technische Schnittstellen zum automatisierten Austausch von Einsatzdaten seien dagegen zielführend, so Hanisch. „Wir FREIE WÄHLER setzen dabei auf bewährte Strukturen. Denn jeden Tag erbringt eine Vielzahl eingespielter Mitarbeiter vor Ort aufs Neue eindrucksvolle Leistungen zum Wohle aller Bürger“, so Hanisch abschließend.
 
 
Hinweis: Den erwähnten Antrag finden Sie HIER.


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