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Wie wird die Beitragsentlastung umgesetzt?

Für die Auszahlung wird auf das bewährte Verfahren aus dem letzten Kindergartenjahr zurückgegriffen: Die Mittel werden an die Gemeinden ausgezahlt. Diese reichen die Mittel an nicht-kommunale Einrichtungsträger weiter. Bei den Eltern kommt dies über eine verpflichtende Beitragssenkung an.

Die 100 Euro pro Monat und Kind sollen auch gezahlt werden, wenn der Beitrag der Eltern niedriger ausfällt – etwa weil sie in ländlichen Gegenden mit niedrigen Kindergartenbeiträgen wohnen oder auch, wenn ihr Kind nur halbtags eine Einrichtung besucht. Beträgt der Elternbeitrag weniger als 100 Euro, bleiben mögliche Differenzbeiträge bei den Kommunen. Überschießende Beträge decken dann beispielsweise die Verwaltungskosten des Trägers ab.

Die Abwicklung erfolgt durch den Träger über das bewährte online-gestützte Abrechnungssystem KiBiG.web, über das die Betriebskostenförderung verwaltet wird. Die Eltern müssen somit keinen Antrag stellen.  Die Eltern werden von ihrem Kita-Träger darauf hingeweisen, dass sich ihr Beitrag aufgrund der staatlichen Leistung um 100 Euro monatlich reduziert.