Heimatvertriebene

In der Nachkriegszeit waren Heimatvertriebene vielerorts Gründer von Freie Wähler Gemeinschaften in Bayern. Damit ist unsere eigene Geschichte eng mit ihrem Schicksal verwoben. Wir wissen um die Leistungen der vielen Millionen Menschen, die hier eine „neue Heimat“ fanden. Das Gedenken an ihre tragische Geschichte und ihre Traditionen wollen wir aufrechterhalten. Wir verstehen uns aber auch als Sprachrohr für die Anliegen der Landsmannschaften in der politischen Arena. So gaben wir auf bayerischer Ebene erfolgreich einen entscheidenden Anstoß für die mittlerweile realisierte Entschädigungsregelung für zivile deutsche Zwangsarbeiter.

Unsere Positionen:

  • Traditionen bewahren: Wir wollen die politische, kulturelle und soziale Gemeinschaft der Vertriebenen erhalten und besser fördern.
  • Verantwortungsvolle Politik mit Blick auf die Zukunft: Wir setzen auf Völkerverständigung, Vergangenheitsaufarbeitung und hierfür eine bessere Verankerung dieser Thematik in den bayerischen Lehrplänen.
  • Gerechtigkeit schaffen: Erlittenes Unrecht muss anerkannt und gesühnt werden.
  • Interessen der Landsmannschaften offensiv vertreten: Die Anliegen der Landsmannschaften gilt es durch eine aktivere Rolle Bayerns in den internationalen Beziehungen anzusprechen und einzubringen.