Forst und Jagd
Bayerns Wälder umfassen knapp 2,6 Millionen Hektar Wald. Forstwirtschaft und verarbeitende Holzindustrie können zusammen mehr als 200.000 Arbeitsplätze vorweisen. Wir FREIE WÄHLER wollen unsere Waldbesitzer in Zeiten des Klimawandels, einer der größten forstwirtschaftlichen Herausforderungen dieses Jahrhunderts, beim Umbau und Erhalt der Wälder unterstützen.
In dem Grundsatz „Schützen durch Nützen“ sehen wir FREIE WÄHLER die Chance, heimische Forst- und Holzwirtschaft zu fördern und gleichzeitig den aktiven Klimaschutz zu unterstützen. Denn nur eine Bewirtschaftung bietet die Möglichkeit, das CO2-Bindungspotential unserer Wälder optimal zu nutzen. Dabei sollen Forstwirtschaft und Jagd Hand in Hand gehen. Neben den waldbaulichen Maßnahmen trägt der angepasste und waidgerechte Eingriff durch die Jagd in das Ökosystem Wald entscheidend zum Gelingen einer erfolgreichen Forstwirtschaft bei. Vor dem Hintergrund der steigenden Schwarzwildpopulationen und der damit verbundenen Ausbreitung der Afrikanischen Schweinpest stellt die Jagd außerdem derzeit das effektivste Instrument zur Seuchenbekämpfung dar.
Fachreferent
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Unsere Resolutionen zum Thema Forst und Jagd
- Gamsmonitoring in den bayerischen AlpenGibt es in Bayern zu viel Gamswild oder zu wenig? Darüber besteht seit Jahren Uneinigkeit im Freistaat: Während Tierschützer und Jäger den Bestand der Tiere bedroht sehen, fürchten Waldbesitzer aufgrund einer vermeintlichen Überpopulation um ihre Wälder. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion will für Klarheit sorgen und hat deswegen eine Resolution zur Durchführung eines Gams-Monitorings verabschiedet.288 KB