09.11.2017
FREIE WÄHLER fordern endgültige Absage an FMG-Umwandlung in Aktiengesellschaft

Kraus: Keine dritte Startbahn auf Umwegen

München. Ministerpräsident Seehofer hat kürzlich die Umwandlung der Flughafen München GmbH (FMG) in eine Aktiengesellschaft in Erwägung gezogen. Mit der AG-Lösung könnte anschließend das Vetorecht der Landeshauptstadt im Konflikt um den Bau einer dritten Startbahn ausgehebelt werden. "Dieses Vorgehen ist skandalös: Mit uns wird es keine dritte Startbahn geben - auch nicht auf Umwegen", erklärt Nikolaus Kraus, Abgeordneter der FREIEN WÄHLER aus Ismaning und Mitglied im Umweltausschuss des Bayerischen Landtags, heute im Plenum.

Unzählige Male habe Ministerpräsident Seehofer beteuert, dass eine dritte Startbahn nicht mit Tricksereien durchgesetzt werden soll - und nicht gegen den Willen der Stadt München. "Seehofer mimt wieder einmal den 'Drehhofer' und begeht Wortbruch. Er und Finanzminister Söder haben im Bayerischen Landtag wiederholt versichert, dass es keine solchen Bestrebungen gibt", stellt Kraus fest. Die FREIEN WÄHLER fordern die Staatsregierung daher auf, sämtlichen Plänen zur Umwandlung der FMG in eine Aktiengesellschaft eine endgültige Absage zu erteilen. Ein entsprechender Dringlichkeitsantrag wird heute ins Plenum des Bayerischen Landtags eingebracht.

Hinweis: Den erwähnten Dringlichkeitsantrag finden Sie unten links unter "Weitere Informationen".


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