Gabi Schmidt

10.04.2019
FREIE WÄHLER: Schulpsychologisches Beratungsangebot wird bereits ausgebaut

Schmidt: SPD sollte sich vor Schwarzmalerei hüten

München. Schulpsychologen sind unabdingbar, um Kindern, Eltern, aber auch Lehrkräften beratend zur Seite zu stehen und sie bei pädagogisch-psychologischen Fragen zu unterstützen – das haben gerade die jüngsten Fälle von schwerem Schüler-Mobbing erneut gezeigt. „Doch die Schwarzmalerei der SPD in diesem Zusammenhang ist ärgerlich. Fakt ist, dass wir in Bayern bereits auf einem sehr guten Weg sind, um das psychologische Beratungsangebot an Schulen auszuweiten“, so die stellvertretende Vorsitzende und bildungspolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion Gabi Schmidt.

Wie im Koalitionsvertrag angekündigt, würden die Stellen für Schulpsychologen bereits ausgebaut. Durch die Fortsetzung des Programms ‚Schule öffnet sich‘ könnten in den kommenden Jahren insgesamt mindestens 500 zusätzliche Stellen für Schulpsychologen und Sozialpädagogen geschaffen werden. „Und dabei belassen wir es nicht – ein darüber hinausgehender Ausbau wird angestrebt. Zudem übersieht die SPD in ihrer Kritik völlig, dass allen Lehrkräften eine fundierte pädagogische Ausbildung zuteilwird und diese über breites pädagogisches, aber auch grundlegendes schulpsychologisches Wissen verfügen“, so Schmidt.

Schulpsychologen seien außerdem nicht die einzigen pädagogischen Fachkräfte, die neben den Lehrkräften beratend zur Verfügung stünden: „Hinzu kommen noch Schulsozialpädagogen sowie vor allem die Beratungslehrkräfte. Sie alle können Kindern, Eltern und Schulen in pädagogisch-psychologischen Belangen helfen.“ Nach Auffassung der FREIEN WÄHLER müssten auf die sehr verschiedenen Herausforderungen an Bayerns Schulen passgenaue Antworten gegeben werden. Schmidt: „Deshalb wollen wir die Multiprofessionalität vorantreiben und alle im System verfügbaren Kompetenzen nutzen. Das ist der wirksamste Weg, um den Kampf gegen Mobbing und Depressionen zu gewinnen.“


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