Im Dialog

11.03.2016

FREIE WÄHLER diskutieren mit Bayerischer Finanzgewerkschaft

Wie geht es weiter mit der Behördenverlagerung in Bayern? Darüber diskutierten die FREIEN WÄHLER mit Vertretern der Bayerischen Finanzgewerkschaft (bfg). Bis 2020 sollen insgesamt 2.225 Arbeitsplätze in den ländlichen Raum verlagert werden, ein Großteil davon nach Oberfranken und in die nördliche Oberpfalz. Davon vertritt die bfg etwa 800 Bedienstete. Zwar befürworten die FREIEN WÄHLER diese Maßnahme aus infrastrukturellen Gründen, doch bei den betroffenen Beamten stößt das Vorhaben nicht immer auf Gegenliebe. Gerhard Wipijewski, Landesvorsitzender der bfg, forderte deshalb  für die von der Behördenverlagerung betroffenen Bediensteten Unterstützung seitens der Politik und fand dafür bei den FREIE WÄHLER-Abgeordneten vollstes Verständnis. Denn eines ist klar: Ein derartiges Vorhaben kann nur mit einem konkreten Konzept gelingen und vor allem nicht gegen den Willen der betroffenen Beamten funktionieren.

Das Anliegen der FREIEN WÄHLER ist, dass die Verlagerungen so frühzeitig angekündigt werden, dass sich alle darauf einstellen und gegebenenfalls Alternativen suchen können, wenn sie nicht an den neuen Dienstsitz mitgehen wollen, so <link mdls alexander-muthmann>Alexander Muthmann, stellvertretender Vorsitzender, Fraktionssprecher für Regionalplanung und Landesentwicklung sowie Mitglied der Enquete-Kommission des Bayerischen Landtags.

Weitere wichtige Themen des Gesprächs waren die aktuelle Reform des Länderfinanzausgleichs und die Situation der öffentlich Bediensteten in Ballungsräumen. Die verschärfte Lage am Wohnungsmarkt macht es dort zunehmend schwieriger, qualifiziertes Personal zu bekommen. Die Gesprächsteilnehmer kamen überein, die Anzahl der Staatsbedienstetenwohnungen müsse erhöht und der Wohnungsbau im Freistaat müsse dringend angekurbelt werden.

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