Im Dialog

22.07.2015

FREIE WÄHLER im Gespräch mit der Bayerischen Eisenbahngesellschaft BEG

Aiwanger: Bayerische Regionalzüge brauchen mehr Geld

 

München. Die Finanzierung des Bahnnahverkehrs in Bayern, Infrastrukturfragen, die Vergabeverfahren der S-Bahnsysteme in München und Nürnberg und die Anbindung Ost- und Südostbayerns an den Münchner Flughafen - um diese Themen ging es bei einem Treffen des FREIE WÄHLER-Fraktionschefs <link http: fw-landtag.de mdls hubert-aiwanger external-link-new-window external link in new>Hubert Aiwanger mit<link http: beg.bahnland-bayern.de die-beg external-link-new-window external link in new> Dr. Johann Niggl, Geschäftsführer der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG).

Beide Seiten waren sich einig, dass mehr Geld ins System fließen müsse. Der Bund stellt den Ländern seit Jahren in etwa die gleiche Summe zur Verfügung, rund 7,3 Milliarden Euro. Davon entfielen zuletzt rund 1,1 Milliarden auf Bayern. Diese sogenannten Regionalisierungsmittel müssten von 7,3 auf 8,5 Mrd. Euro angehoben werden, fordert Aiwanger. Denn: "Mit zu wenig Kohle fehlt der Dampf im Kessel und die bayerischen Loks fahren nur mit halber Kraft."

Weiteres Thema war die Neufahrner Kurve, durch die Ostbayern eine direkte Anbindung an den Münchner Flughafen erhält. Hier zeigte sich Aiwanger vorsichtig optimistisch: "Es wird endlich gebaut. Wir werden genau hinsehen, ob der versprochene Fertigstellungstermin im Herbst 2018 auch eingehalten wird. Ganz Ostbayern braucht diesen verbesserten Anschluss an den Münchner Flughafen, den an jedem Werktag rund 5.400 Personen nutzen werden."

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