Im Dialog

08.02.2016

FREIE WÄHLER wollen Jugendwohnen stärker unterstützen

Gottstein im Kolpinghaus Augsburg zu Besuch

Die FREIEN WÄHLER zu Gast im Kolpinghaus Augsburg: Nach dem Treff der Landtagsfraktion mit der Kolpingjugend Bayern vergangenen Herbst im Bayerischen Landtag kam es nun zum Gegenbesuch im Jugendwohnheim Kolpinghaus Augsburg. Die Abgeordnete und jugendpolitische Sprecherin Eva Gottstein sowie Fraktionsreferentin Verena Eckert interessierten sich dabei vor allem für das Kolping-Jugendwohnen sowie das Kolping-Wohnangebot für Auszubildende. Empfangen wurden sie hierzu unter anderem vom stellvertretenden Kolping-Landesvorsitzenden Erwin Fath, der Kolpingjugend-Landesleiterin Theresa Hartmann sowie dem Leiter des Jugendwohnheims Christian Waschke.

Das Augsburger Jugendwohnheim bietet 214 Jugendlichen während Ausbildung und Blockbeschulung ein Zuhause. Es soll künftig bis zu 246 junge Menschen beherbergen. Ziel des Jugendwohnens ist nicht nur die Schaffung bezahlbaren Wohnraums. Vielmehr sollen junge Erwachsene dort mit verstärktem pädagogischem Einsatz begleitet werden. „Hier lernen sie in Gemeinschaft zu leben, können auf Hilfe in sämtlichen Lebenslagen bauen und so ihre sozialen Kompetenzen stärken“, äußerte sich Gottstein lobend. Die Arbeit in katholischen Einrichtungen des Jugendwohnens orientiere sich am Ziel der Wertschätzung und Begleitung bei der Sinnfindung junger Menschen – dies könne nicht hoch genug bewertet werden.

Das neue Jugendwohnheim der Kolping-Stiftung Augsburg ist im Bau, die Fertigstellung erfolgt im September 2016. Verschiedene Zuschussanträge sind derzeit in Bearbeitung. Das Bistum Augsburg, die Stadt Augsburg und die Bundesagentur für Arbeit stellen finanzielle Mittel zu Verfügung. Diese reichen jedoch noch nicht für die Sanierung des Altbestands und den optimalen Betrieb des Jugendwohnheims aus. Gottstein sicherte ihre Unterstützung zu: „Investitionen für das Jugendwohnen sind absolut notwendig. Wir FREIEN WÄHLER werden uns daher im Landtag massiv für die Bereitstellung der noch benötigten Gelder einsetzen.“

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