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10.04.2018

FREIE WÄHLER fordern bessere Unterstützung für Mehrgenerationenhäuser

Fahn: Gesellschaftliches Miteinander muss gestärkt werden

München. Zunehmende Verstädterung und Anonymisierung – das sind die Gründe für den Rückgang sozialer Bindungen im unmittelbaren Wohnumfeld vieler Menschen. Dr. Hans Jürgen Fahn, generationenpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, ist sicher: „Mehrgenerationenhäuser sind die beste Antwort auf diesen besorgniserregenden Trend. Sie sind Begegnungsorte, an denen wieder ein generationenübergreifendes Miteinander entstehen und gedeihen kann.“ Solche Einrichtungen böten nachbarschaftliche und familiäre Strukturen, wie sie sonst nur noch selten in Städten zu finden seien, sagt Fahn.

Ein Mehrgenerationenhaus nütze das Erfahrungswissen und die Potenziale aller Altersgruppen. So könnten Jüngere den Senioren helfen – und umgekehrt. „Die Einrichtungen beugen sozialer Vereinsamung vor und geben auch älteren Menschen das Gefühl, dazu zu gehören, gebraucht zu werden und eine Aufgabe zu haben“, so Fahn. Freilich könnten diese Häuser allein Bayerns Probleme in der Kinder- und Seniorenbetreuung nicht lösen.

Die FREIEN WÄLER fordern daher in ihrem Antrag eine zeitnahe Verdoppelung der bisher 90 Mehrgenerationenhäuser in Bayern sowie eine Regelfinanzierung statt einer Projektfinanzierung. „Es ist wichtig, dass endlich auch der Freistaat diese Einrichtungen stärker als bisher unterstützt“, erklärt Fahn.

Den  Antrag im vollen Wortlaut lesen Sie unten links unter "Weitere Informationen".