Anton Rittel, Mitglied im Gesundheitsausschuss, sowie Susann Enders, gesundheitspolitische Sprecherin der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, zum Antrag „Stärkung der kinder- und jugendärztlichen Versorgung in Bayern“:
Rittel:
„Kinder- und Jugendärzte übernehmen in der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen eine wichtige Aufgabe. Bei der Ausübung des Sicherstellungsauftrags der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern werden sie daher durch den Freistaat Bayern seit Jahren durch eine Niederlassungsprämie unterstützt – es bedarf jedoch weiterer Maßnahmen. Daher freut es mich sehr, dass die Fraktionen der FREIEN WÄHLER und CSU meinen Antrag zur Stärkung der kinder- und jugendärztlichen Versorgung in Bayern unterstützen! Unter anderem möchte ich damit einen Lehrstuhl für ambulante Pädiatrie erreichen – hierzu würde sich der neue Medizincampus in Augsburg anbieten, um in der Folge mehr Kinder- und Jugendärzte im schwäbischen Raum zu erwirken.“
Enders:
„Seit mehreren Jahren wird sowohl in Deutschland als auch in den Nachbarländern ein erheblicher Mangel an Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin beklagt. Viele Praxen sind überlastet und können keine weiteren Patientinnen und Patienten mehr aufnehmen. Wir als FREIE WÄHLER-Fraktion haben in der Vergangenheit bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Dazu zählt beispielsweise die Ausweitung der erfolgreichen Landarztquote auf Kinder- und Jugendärzte. Denn wir sind es den Familien in Bayern schuldig, Kinder- und Jugendärzte zu entlasten und so den Eltern die Sorge um eine sichere Versorgung zu nehmen. Nun fordern wir weitere Maßnahmen auf Bundesebene, um der Überlastung von Kinder- und Jugendärzten ein Ende zu setzen.“
Hinweis: Den erwähnten Antrag finden Sie HIER.



