Untersuchungsausschuss „GBW“ im Bayerischen Landtag: Ministerpräsident Markus Söder und dessen Vorgänger Horst Seehofer behaupteten vergangene Woche vor dem Gremium, der Verkauf von 32.000 GBW-Sozialwohnungen im Jahr 2013 an ein privates Bieterkonsortium sei „alternativlos“ gewesen.
„Dieser Verkauf war nicht ‚alternativlos‘, sondern verantwortungslos“, kontert FREIE WÄHLER-Fraktionschef Hubert Aiwanger. „Dafür muss Söder politisch geradestehen.“ Die Staatsregierung habe 80.000 Mieterinnen und Mieter in Bayern im Stich gelassen. „Viele Menschen müssen wegen der oftmals drastischen Mietsteigerungen nun den Verlust ihrer Wohnung fürchten“, ergänzt Aiwangers Stellvertreter und Untersuchungsausschussmitglied Prof. (Univ. Lima) Dr. Peter Bauer.
Welch dramatische Mietpreiserhöhungen die GBW-Gruppe aktuell gegen ihre meist einkommensschwachen Mieter durchsetzt und was für die Betroffenen und generell in der bayerischen Wohnungspolitik getan werden muss, erläutern Ihnen die beiden Abgeordneten bei unserer Pressekonferenz – gemeinsam mit Gunther Geiler, Geschäftsführer des Deutschen Mieterbunds Nürnberg (angefragt).
Mittwoch, 25. Juli 2018, 11.00 Uhr
Presse-Club Nürnberg e.V.
Gewerbemuseumsplatz 2, 90403 Nürnberg