München (nh). Auf Einladung des Fraktionsvorsitzenden Hubert Aiwanger und des sportpolitischen Fraktionssprechers Günther Felbinger trafen sich der Vorsitzende der Bayerischen Sportjugend (BSJ), Michael Waldhäuser, sowie dessen Jugendsekretär Eduard Schäffler mit Abgeordneten der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag, um über die derzeitige Situation der Bayerischen Sportförderung von Kindern und Jugendlichen zu diskutieren. An dem Gespräch nahmen auch der Parlamentarische Geschäftsführer Florian Streibl und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Alexander Muthmann teil. Aiwanger und Felbinger lobten das jahrzehntelange erfolgreiche Engagement der Jugendorganisation des Bayerischen Landessportverbandes, Kinder und Jugendliche frühzeitig für den Sport zu begeistern.
Der BSJ-Vorsitzende Waldhäuser kritisierte die geringe finanzielle Ausstattung des Jugendsportbereichs sowie die geringe Entlohnung für Übungsleiter. Aiwanger dazu: „In anderen politischen Bereichen wird Geld regelrecht verbrannt, und hier wird am falschen Ende gespart. Die Staatsregierung muss für die sportliche Zukunft der Jugend einfach mehr Geld in die Hand nehmen!“ Fast jedes zweite Kind in der ersten bis zweiten Klasse habe Gewichtsprobleme, so Felbinger. Sorge bereitet deshalb allen Gesprächsteilnehmern die nach wie vor ungenügenden Schulsportstunden und auch die weiter um sich greifende Schließung von Schwimm- und Hallenbädern, besonders im ländlichen Raum. Felbinger: „Es darf nicht sein, dass Kinder wegen fehlender Räumlichkeiten das Schwimmen nicht mehr lernen. Wir FREIE WÄHLER fordern, ein ausreichendes Angebot an Sportstätten zu gewährleisten und endlich zumindest ein tägliches Bewegungsstunden-Angebot in den Schulen.“
Weitere Themen waren die derzeit erschwerte Einsetzbarkeit von Absolventen des Bundesfreiwilligendienstes und des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) in Sportvereinen sowie die Bereitstellung von Personal für Sportunterricht an den Schulen durch Kooperationen mit Vereinen. Dieses erfolgversprechende Konzept sei derzeit sehr von den einzelnen Schulen abhängig. „Hier ergeben sich Chancen für die Zukunft, die genutzt werden müssen. Wir Freie Wähler werden uns in beiden Fällen für den Abbau bürokratischer Hürden einsetzen“, so Felbinger abschließend. Um den Prozess der erfolgreichen Sportförderung weiter zu forcieren, vereinbarten die Beteiligten eine baldige Fortsetzung des Dialogs.





