München. Bayern festigt seine Position als führender Luft- und Raumfahrtstandort Europas: Mit einem gemeinsamen Dringlichkeitsantrag treibt die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion zusammen mit ihrem Koalitionspartner die institutionelle Anbindung des Freistaats an die Agentur der Europäischen Union für das Weltraumprogramm (EUSPA) voran. Ziel ist es, Bayern als zentralen europäischen Standort für neue EUSPA-Aufgaben zu positionieren.
Der verkehrspolitische Fraktionssprecher Martin Behringer unterstreicht die strategische Bedeutung dieses Vorhabens: „Bayern ist bereits heute Heimat zentraler europäischer Infrastruktur – beispielsweise durch das Galileo-Kontrollzentrum in Oberpfaffenhofen. Es ist daher nur logisch, diese Kompetenz durch eine EUSPA-Außenstelle zu ergänzen“.
Der Landtagsabgeordnete aus dem niederbayerischen Thurmansbang betont, dass der Ausbau weit über einen symbolischen Akt hinausgehe. Gerade in Zeiten zunehmender geopolitischer Spannungen sei die technologische Souveränität Europas essenziell. „Wir müssen unsere Innovationskraft in den Bereichen Satellitennavigation, Erdbeobachtung und sichere Kommunikation fest im europäischen Weltraumprogramm verankern“, so Behringer.
Die Fraktion verweist auf die hervorragenden Voraussetzungen des Freistaats, der durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), führende Hochschulen und ein starkes Netzwerk aus Industrie und Start-ups bestens für die Herausforderungen der modernen Raumfahrt aufgestellt sei. „Eine EUSPA-Außenstelle in Bayern würde nicht nur bestehende Strukturen in Oberpfaffenhofen weiter stärken, sondern auch zusätzliche High-Tech-Arbeitsplätze schaffen und die Krisenfestigkeit Europas nachhaltig erhöhen“, so Behringer abschließend.
Hinweis: Den Dringlichkeitsantrag „Bayern als Standort der europäischen Raumfahrt weiter ausbauen: EUSPA-Präsenz stärken und institutionell verankern“ im Wortlaut finden Sie HIER.



