ZURÜCK
14.11.2025

Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale: Bund greift Forderung der FREIE WÄHLER-Fraktion auf

Locke: Endlich geht es dank unseres vehementen Einsatzes voran!

Felix Locke, Parlamentarischer Geschäftsführer der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Stefan Frühbeißer, finanzpolitischer Sprecher, Rainer Ludwig, Abgeordneter der FREIE WÄHLER-Fraktion, und Tobias Beck, verkehrspolitischer Sprecherzur Meldung „Bundestag: Grünes Licht für Franken-Sachsen-Magistrale“ der Tageszeitung „Frankenpost“.

Locke:
„Beharrlichkeit zahlt sich aus: Vor einem Jahr haben wir als FREIE WÄHLER-Fraktion per Dringlichkeitsantrag Fortschritte bei der Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale gefordert. Gestern hat nun der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestags in letzter Minute die notwendigen Mittel für die Elektrifizierungsplanung zwischen Nürnberg und Schnabelwaid in den Haushalt 2026 eingestellt. Das ist ein überfälliges Signal an die Region. Die größte Dieselinsel Europas muss endlich schrumpfen. Ich freue mich, dass es nun auch dank unseres vehementen Einsatzes im engen Schulterschluss mit den Landräten vor Ort endlich vorangeht.“

Frühbeißer:
„Erst die Vollsperrung der Pegnitztalbahn im September hat Bewegung in die Sache gebracht. Nach der Einrichtung des Infrastruktur-Sondervermögens erwarten die Menschen im Land, dass sich der Zustand des Schienennetzes sowie von Straßen und Brücken nun tatsächlich bessert. Ich bin froh, dass die Berliner Koalitionäre das mit ihrer gestrigen Entscheidung beherzigt haben. Klar ist, dass auf die gestrige Entscheidung die nächsten Schritte folgen müssen, damit 2030 tatsächlich die Bagger anrollen.“

Ludwig:
„Auch für unsere Region ist die gestrige Entscheidung ein wichtiger Meilenstein. Unsere Bayernkoalition hat bereits die Planung für den Ausbau des Streckenabschnitts zwischen Schnabelwaid und Bayreuth auf den Weg gebracht. Ohne den Ausbau des südlicheren Streckenabschnitts hinge diese Planung in der Luft. Ich werde mich weiter für eine bessere Bahnanbindung meiner Heimatregion einsetzen – sie ist strukturpolitisch von zentraler Bedeutung für Oberfranken.“

Beck: 
„Mit der Zusage zur Umsetzung aller baureifen Projekte hat die Berliner Koalition gerade noch einmal die Kurve gekriegt, nachdem etliche Straßen- und Schienenbauprojekte trotz Sondervermögens und Schuldenbremsen-Lockerung bereits auf der Kippe standen. Ich hoffe, dass die schwarz-rote Koalition jetzt die richtigen Prioritäten setzt. Die Devise muss sein: Vorfahrt für Infrastruktur-Projekte.“

Pressekontakt