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06.05.2026

Dringlichkeitsantrag im Plenum: FREIE WÄHLER-Fraktion setzt klares Zeichen für Erhalt der US-Militärstandorte in Bayern

Pohl: Frieden und Stabilität in unserer Region langfristig gewährleisten

München. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion bekennt sich nachdrücklich zum Erhalt der US-Militärstandorte in Bayern. Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen unterstreicht die Fraktion die strategische Bedeutung der Basen in Ansbach, Garmisch-Partenkirchen, Grafenwöhr, Hohenfels, Illesheim und Vilseck – und bringt dazu einen Dringlichkeitsantrag in die heutige Plenarsitzung des Bayerischen Landtags ein. „Die bayerischen US-Militärbasen zählen weltweit zu den Standorten mit der besten Infrastruktur und den besten Trainingsmöglichkeiten. Sie sind das Rückgrat für die Handlungs- und Leistungsfähigkeit der NATO in Deutschland und ganz Europa“, erklärt Bernhard Pohl, Erster stellvertretender Fraktionsvorsitzender und verteidigungspolitischer Sprecher. 

Wegen der globalen Sicherheitslage – insbesondere durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und hybride Bedrohungen – sei eine stabile Präsenz der US-Streitkräfte essenziell. „Es ist unsere Verantwortung, ein Signal der Stärke und des Zusammenhalts an diejenigen zu senden, die unsere Freiheit und Sicherheit gefährden“, so Pohl weiter. Der Freistaat Bayern stehe dabei fest an der Seite seiner transatlantischen Partner. „Die US-Streitkräfte sind in Bayern herzlich willkommen und sollen es auch in Zukunft bleiben. Wir begrüßen daher ausdrücklich alle Maßnahmen – von der Sicherheit der Liegenschaften bis hin zur baulichen Unterstützung –, um die US-Präsenz zu sichern“, betont der Landtagsabgeordnete aus Kaufbeuren. 

Pohl ergänzt: „Wir dürfen die historisch gewachsene, vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten nicht gefährden. Ein stabiler Erhalt der US-Truppenstärke ist die notwendige Voraussetzung, um Frieden und Stabilität in unserer Region langfristig zu gewährleisten. Denn die bayerischen Standorte sind nicht nur sicherheitspolitische Pfeiler, sondern auch wichtige Arbeitgeber und feste Bestandteile unserer Heimat. Wir fordern die Bundesregierung daher auf, sich mit allem Nachdruck für den Verbleib der US-Streitkräfte einzusetzen und die transatlantische Verbindung nachhaltig zu stärken.“

Sein Fraktionskollege Bernhard Heinisch fügt hinzu: „Als Oberpfälzer und verantwortlicher Landtagsabgeordneter vor Ort im Landkreis Amberg-Sulzbach weiß ich aus erster Hand: Die US-Militärstandorte wie Grafenwöhr oder Vilseck sind fest in unserer Heimat verwurzelt und unverzichtbare Wirtschaftsmotoren für unsere Region. Ein Abzug der Truppen wäre nicht nur ein sicherheitspolitischer Fehler, sondern auch ein schwerer Schlag für die lokale Infrastruktur und die Arbeitsplätze vor Ort. Ich danke daher dem Vilsecker Bürgermeister Thorsten Grädler, der sofort den Kontakt zu mir gesucht hat. Wir müssen alles daransetzen, die Attraktivität unserer Standorte zu erhalten und die vertrauensvolle Zusammenarbeit weiter zu pflegen.“

Martin Scharf, ebenfalls Abgeordneter aus der Oberpfalz, betont: „Auch aus meiner oberpfälzischen Perspektive ist klar: Unsere Region profitiert massiv von der Präsenz der amerikanischen Partner, die weit über das Logistische hinausgeht. Die US-Präsenz ist ein sichtbares Bekenntnis zu unserer gemeinsamen sicherheitspolitischen Wertegemeinschaft. Wir dürfen die Handlungsfähigkeit des Bündnisses nicht schwächen, sondern müssen durch Präsenz Geschlossenheit gegenüber potenziellen Aggressoren demonstrieren.“

Hinweis: Den erwähnten Dringlichkeitsantrag „US-Streitkräftebasen in Bayern erhalten – transatlantische Verbundenheit bewahren“ finden Sie HIER.

Pressekontakt