München. Am 28. Februar 2025 hat der Freistaat Bayern die Baunova Bayern GmbH gegründet. Nun entsendet die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion ihren Sprecher für Bauen und Wohnen Martin Behringer als stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden in die neu gegründete Holdinggesellschaft. Diese vereint die drei staatlichen Wohnungsbaugesellschaften BayernHeim, Siedlungswerk Nürnberg und Stadibau unter einem Dach.
Der Fraktionsvorsitzende Florian Streibl gratuliert: „Ich habe vollstes Vertrauen in unseren Bauexperten Martin Behringer und wünsche ihm für seine zusätzliche Aufgabe viel Erfolg. Der verfehlten Politik der einstigen Ampelkoalition zum Trotz wird Bayern den Wohnungsbau nun massiv ankurbeln und künftig in vergleichsweise kürzerer Zeit deutlich mehr Wohnraum schaffen können.
Behringer dankte der Fraktion „sehr herzlich für das mir entgegengebrachte Vertrauen“ und betonte, die Baunova Bayern GmbH sei zum Erfolg verdammt: „Vorausgesetzt, es wird das erforderliche Geld zur Verfügung gestellt und die neue Holdinggesellschaft gut ausstattet. Wir brauchen einen Wohnungsbau-Turbo! Nur so können wir den Bedarf an bezahlbarem Wohnraum künftig besser decken. Ich werde mein Möglichstes geben und mit meinen Kollegen im Aufsichtsrat versuchen, das Beste für Bayern rauszuholen.“
Doch auch Berlin müsse nun liefern: „Die künftige Bundesregierung muss den Ländern die notwendigen Spielräume bei der Grunderwerbsteuer eröffnen und die Regeln für den Wohnungsbau erleichtern“, fordert der Abgeordnete aus dem niederbayerischen Thurmansbang. Außerdem habe sich die künftige Bundesregierung mit dem Schuldenpaket riesige finanzielle Spielräume verschafft. „Mit den Rekordschulden geht eine große Verpflichtung einher – jetzt muss der Bund auch das Problem des bezahlbaren Wohnens angehen. Geldmangel kann keine Ausrede mehr sein.“
Es brauche zudem Anpassungen im Vertragsrecht, damit durch Abweichungen von den anerkannten Regeln der Technik wieder kostengünstiger gebaut werden könne – Stichwort: Gebäudetyp E. „Um dies auch in den Ballungsräumen des Freistaats umzusetzen, mussbeim Lärmschutz nachjustiert werden. Konkret sollte die lange diskutierte Anpassung der TA Lärm endlich umgesetzt und die sogenannte Experimentierklausel deutlich erweitert werden.“
Gleichzeitig warnt Behringer vor zu großen Erwartungen: „Das einst gesteckte Ziel von 10.000 Bayernheim-Wohnungen bis Ende 2025 ist außer Reichweite. Und selbst wenn diese Wohnungen gebaut sind, wird die Wohnungsknappheit im Freistaat noch nicht behoben sein. Deshalb gilt es nun, die drei Wohnungsbaugesellschaften unter dem Baunova-Dach auf maximale Effizienz zu trimmen. Das ist mein Ziel!“
Hinweis: Ein Foto von MartinBehringer, das Sie gegen Nennung der Quelle FREIE WÄHLER Landtagsfraktion honorarfrei verwenden können, finden Sie HIER.





