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Nikolaus KrausNikolaus Kraus
16.04.2015

Asiatischer Laubholzbockkäfer: Baumbesitzer müssen für Entfernen von Wurzelstöcken entschädigt werden

FREIE WÄHLER enttäuscht über Entscheidung des Haushaltsausschusses

München. Die Forderung der FREIEN WÄHLER an die Bayerische Staatsregierung war klar: Bei Bäumen, die zur Ausrottung des <link http: www.lfl.bayern.de alb external-link-new-window external link in new>Asiatischen Laubholzbockkäfers in Privatgärten gefällt werden, muss eine Entschädigung für die Kosten bezahlt werden, die beim Entfernen des Wurzelstocks entstehen. Leider wurde <link https: www.bayern.landtag.de www elantextablage_wp17 drucksachen basisdrucksachen external-link-new-window external link in new>der entsprechende Antrag nun vom Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags abgelehnt.

Grundstücksbesitzer mit Problemen alleine gelassen

<link http: fw-landtag.de mdls nikolaus-kraus external-link-new-window external link in new>Nikolaus Kraus, verbraucherschutzpolitischer Fraktionssprecher der FREIEN WÄHLER, reagierte enttäuscht auf die Entscheidung: „Es ist bedauerlich, dass die Regierungsfraktion diese Notwendigkeit nicht erkennt und Grundstücksbesitzer mit einem solch großen Problem alleine lässt.“ Durch das aktuelle Vorgehen der Staatsregierung sowie der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LFL) komme es in den betroffenen Gemeinden zu großflächigen Abholzungen. Alle Wirtsbäume im Umkreis von 100 Metern um einen befallenen Baum würden gefällt. „Dies übernimmt die Landesanstalt für Landwirtschaft zwar – allerdings müssen sich die Betroffenen um die Entfernung der Wurzelstöcke selbst kümmern“, erklärt Kraus. Um den Verlust der Bäume schnellstmöglich zu kompensieren, müssten jedoch zunächst die Wurzelstöcke der beseitigten Bäume entfernt werden. Diese Kosten, sowie die Kosten der Neuanpflanzung hätten alleine die betroffenen Bürger zu tragen.

Hintergrund: Der Asiatische Laubholzbockkäfer gilt als einer der gefährlichsten Laubholzschädlinge weltweit. Er befällt gesunde Laubbäume und kann diese bei starkem Befall zum Absterben bringen. Dabei bevorzugt er bestimmte Wirtsbaumarten. In Bayern tritt der Schädling derzeit in vier Befallsorten auf.

Hinweis: Den erwähnten Antrag unten links unter "Weitere Informationen".

 

 


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